15th Mai 2017

So holst du das Beste aus deinem Berlin-Trip heraus

Berlin ist eine tolle Stadt. Ganz egal wer du bist, was du magst und was du von einem Städtetrip erwartest. Berlin hält das Richtige für dich bereit. Du liebst Geschichte? Dann bist du dort in deinem Element. Du kannst von Techno nicht genug bekommen? Dann wirst du im Berghain Löcher in den Boden tanzen. Du bist ein Foodie? Vielleicht entscheidest du dich spontan dafür einfach für immer in der Stadt zu bleiben, denn: Berlin. Ist. Die. Beste. Stadt. Hier sind ein Video und ein paar Tipps für ein noch besseres Berlin-Erlebnis.

 

 

So bewegst du dich in der Stadt fort

 

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Wenn du während deines Aufenthaltes möglichst viele von Berlins Sehenswürdigkeiten  besuchen möchtest, dann lohnt es sich in die Berlin Welcomecard zu investieren. Berlin ist eine große Stadt mit vielen Stadtvierteln, die einen  Besuch wert sind. Es wird schwer werden, diese zu entdecken, ohne auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückzugreifen. Mit der Karte hast du die Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel abgedeckt und bekommst dazu sogar ein kleines Guidebook sowie Rabatte in über 500 Shops, Sehenswürdigkeiten, Theatern und Restaurants in der Stadt. Die Preise beginnen bei 19.90 Euro für 48 Stunden, jedoch kannst du einzelne Tage, den Flughafentransport oder Museumseintritte hinzufügen. Stelle dir die Karte einfach so zusammen, wie es dir am besten passt.

Die berühmten Sehenswürdigkeiten

Die öffentlichen Verkehrsmittel eignen sich hervorragend für eine DIY Hop-on Hop-off City Tour. Die Routen der Busnummern 100 und 200 bringen dich zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten. Auf diese Weise kannst du die wichtigsten Punkte schon einmal von deiner „To-Do-Liste“ streichen. Starte am Alexanderplatz, nachdem du den Fernsehturm besichtigt hast, und führe deinen Weg am Brandenburger Tor, am Reichstag, dem Berliner Dom, dem Schlossplatz, an der Museumsinsel, der Siegessäule, der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, dem Berliner Zoo usw. fort.  Wenn möglich, dann suche dir den Platz oben ganz vorne im Bus aus, denn die Fenster dort sind groß und sauber und du hast eine tolle Aussicht während du durch Berlin fährst.

 

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Wenn du die Reichstagskuppel besuchen möchtest, dann wird es dich freuen zu hören, dass dies umsonst ist. Allerdings kannst du nicht einfach auftauchen und reingehen. Stattdessen muss eine Besuchszeit an dem Stand auf der Straßenseite gegenüber gebucht werden. Vergiss nicht, einen Lichtbildausweis für die Buchung mitzubringen. Dieser ist nämlich Voraussetzung für eine Buchung. Normalerweise ist vor dem Stand eine Schlange, doch es geht recht schnell vorwärts und das Anstehen lohnt sich.

 

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Neben dem Besuch von großen und bekannten Sehenswürdigkeiten, solltest du natürlich auch nicht die kleineren, aber nicht weniger wichtigen, Sehenswürdigkeiten außer Acht lassen. So zum Beispiel Checkpoint Charlie (Friedrichstraße 43-45), das Holocaust Memorial (in der Nähe vom Brandenburger Tor) und du solltest auch die Eastside Gallery auf der Mühlenstraße in Friedrichshain-Kreuzberg nicht verpassen. Dort siehst du wie ein Symbol für die Trennung und Unterdrückung von Menschen in etwas Schönes voller Hoffnung umgewandelt wurde.

Was isst man in Berlin?

Das Essen in Berlin ist geschmacklich und preislich ein Traum, leider jedoch ein Alptraum für die Taille. Aber wen interessiert das schon, wenn es so gut schmeckt?

Die Currywurst ist das klassische Berliner Streetfood. Die Beste hatte ich bei Curry 36, direkt neben der U-Bahn-Station Mehringdamm. Sehr praktisch, dass das nur 15 Meter vom Mustafas liegt, was Berlins berühmtester Kebab-Laden ist. In einem Anfall von Fressgier, solltest du also am besten  gleich versuchen beide Stände zu testen (so wie ich es getan habe). In Berlin leben viele Türken, sodass es viele Möglichkeiten gibt, um exzellenten Kebab zu essen. Trau dich auch die weniger bekannten Restaurants auszuprobieren, denn dort musst du nicht so lange für dein Essen anstehen.

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Es gibt viele vietnamesische Restaurants in der Stadt. Ich hatte eine fantastische Nudelsuppe im Miss Saigon in Kreuzberg. Eine große, leckere Schale Pho kostet zwischen 6 und 9 Euro und schmeckt an kalten Tagen besonders gut.

Wenn du Burger magst, dann kannst du dich gleich als Tourist outen, indem du zu Burgermeister gehst. Zum einen ist dies wahrscheinlich das einzige Mal, dass Du einen Burger in einer alten öffentlichen Toilette serviert bekommst (keine Angst, es ist jetzt keine Toilette mehr). Zum anderen sind die Burger richtig gut. Du findest das Restaurant an der Haltestelle Oberbaumstraße und, genau wie bei Mustafas, musst du dort für dein Essen anstehen. Aber keine Sorge, das führt nur dazu, dass du bei der Bestellung besonders viel Hunger hast und dies ein Grund mehr ist, um auch die hervorragenden Chili-Käse-Pommes auszuprobieren.

 

burgermeister

Scheu dich nicht davor auch abseits der üblichen und bekannten Restaurants zu essen. Wer weiß, was du dort entdeckst. Meine beste Entdeckung war die Arminius Markthalle (10 Minuten vom Berliner Zoo mit der U9). Es handelt sich dabei um eine riesige offene Markthalle mit vielen verschiedenen Restaurants, die von Fish and Chips bis Alabama-Stil BBQ’s einfach alles servieren. Es ist ein sehr netter Ort mit einer schönen und idealen Atmosphäre fürs Abendessen. Und das Essen ist so gut, dass ich gleich zweimal hingefahren bin.

Entdecke ein bisschen mehr

Abgesehen von den Checklist-Punkten, die ich vorab aufgeführt habe, solltest du dir auch die Zeit nehmen, die weniger bekannten Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel zu besichtigen, denn ich glaube, dass du dort ein besseres Gefühl für die Stadt bekommst.

 

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Die Alternative Berlin Walking Tour ist dafür eine gute Möglichkeit. Die Tour selbst ist kostenlos (du solltest deinem Guide jedoch ein gutes Trinkgeld hinterlassen, wenn sie dir gefällt) und sie gibt dir einen kleinen Einblick in Berlins Subkulturen und in die alternative Geschichte der Stadt. Die Tour fällt immer ein wenig unterschiedlich aus, je nachdem wer der Tourguide ist und an welchem Tag sie stattfindet. Falls sie dich also nicht zum Hackescher Markt führt, dann musst du dafür sorgen, dass du selbst dorthin gehst, die künstlerische Atmosphäre auf die wirken lässt und dir die Museen, Shops, Cafés, das Kino und das gruselige, aber sehr cool, Monsterkabinett, ansiehst.

Das RAW-Gelände ist ebenfalls einen Besuch wert. Es handelt sich dabei um eine alte Reparaturwerkstatt für Züge, die nun ein lebendiger und sehenswerter Ort mit viel Street Art, einem wöchentlichen Flohmarkt, einem Indoor-Skatepark, einer Kletterwand und einigen coolen Clubs ist (dazu gehört auch die kleinste Disko der Welt in einer goldgefärbten Telefonzelle). Nur eine Haltestelle weiter ist die Eastside Gallery und einen kurzen Sparziergang entfernt liegt Friedrichshain, mit vielen kleinen Shops, Bars, Cafés und Restaurant. Es lohnt sich, sich dort ein wenig durch die Straßen treiben zu lassen.

Als Foodie und als Schnäppchenjäger wird dir der türkische Markt in Kreuzberg gefallen. Er findet dienstags und freitags von 11 Uhr bis 18.30 Uhr statt. An seinen Ständen findest du einfach alles vom frischen Fleisch über Kräutertees bis hin zu Kleidung und Souvenirs. Es ist eine Überreizung für die Sinne (positiv gemeint). Vor Ort solltest du dir das Gözleme (türkisches Fladenbrot gefüllt mit Käse und Spinat) für 2 Euro nicht entgehen lassen. Es schmeckt hervorragend, ist ganz schön fettig und einfach wunderbar.

 

gozleme

 

Es gibt viele Möglichkeiten, um in Berlin dein hartverdientes Geld loszuwerden. Auf der Suche nach wirklich interessanten kleinen Shops, wo du Sachen einkaufen kannst, die man nicht bei H&M oder Primark finden kann, solltest du dich jedoch nach Kreuzberg, Friedrichshain oder an den Hackescher Markt begeben.

Was sonst?

Du solltest Cash bei dir haben, denn an vielen Orten in Berlin wird keine Kartenzahlung akzeptiert. Wenn du es also gewöhnt bist für alles deine Kreditkarte zu benutzen, dann musst du umdenken und in Berlin bar bezahlen, um Stress zu vermeiden.

Die meisten Geschäfte haben am Sonntag geschlossen. Wenn du also shoppen gehen möchtest und nur übers Wochenende in der Stadt bist, solltest du das am Samstag erledigen.

 

Ryanair Staff

Ryanair Staff

Die Mitarbeiter von Ryanair sind Weltenbummler von Beruf, daher kannst du dich getrost auf ihre bewährten Reiseberichte und Tipps verlassen.

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