Ireland's Atlantic Seashore: Collins Press:
Jamie Knox, Castlegregory riding the waves at the Maharees.Photo:Valerie O'Sullivan©
An Aerial view of Skellig Michael, The monastic Island was founded in the 7th century, for 600 years the island was a centre of monastic life for Irish Christian monks. The Celtic monastery, which is situated almost at the summit of the 230-metre-high rock became a UNESCO World Heritage Site in 1996. It is one of Europe's better known but least accessible monasteries.Photo:Valerie O'Sullivan
12th August 2016

7 Highlights im (Süd)Westen Irlands

Unsere Reise geht heute in den (Süd)Westen der grünen Insel: nach Kerry und Shannon. Es ist gar nicht so einfach, sich auf die Top 7 zu beschränken -denn eigentlich ist das ganze Gebiet ein einziges Highlight. Teile des insgesamt über 2.500 km langen Wild Atlantic Ways befinden sich hier.

 

1. Die Cliffs of Moher

 

 

Die 214 Meter emporragenden Cliffs of Moher sind definitiv ein Must-See. Die Aussicht ist einfach unfassbar atemberaubend! An einem klaren Tag sieht man die Aran Islands, die Bucht von Galway, die Twelve Bens (auch „The Twelve Pins“ genannt) in Connemara und im Süden die fernen Halbinseln Loop Head und Dingle. Unser Tipp: lass Dein Auto außerhalb stehen und erkunde die Klippen zu Fuß. Der gesamte Klippenwanderweg ist knapp 18km lang. Aber Du kannst auch nur Abschnitte laufen: z.B. von Doolin aus (8km) oder von Hags Head (5km). Zurück geht es dann mit dem öffentlichen Bus.

2. Die Skellig Inseln

 

 

Skellig Michael und Little Skellig, so heißen diese mystischen Steininseln mitten im Atlantik. Auf der Spitze von Skellig Michael thront eine alte Klosteranlage aus dem 6. Jahrhundert. Trittsicher solltest Du hier schon sein: denn man muss erstmal über 600 Steinstufen erklimmen, um oben anzukommen. Vielleicht hast Du die Steinstufen und Teile der Klosteranlage schon im Kino gesehen: denn das Finale von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ wurde hier gedreht. Die Insel ist übrigens nur mit dem Boot erreichbar. Und die laufen von etwa Mai bis September aus – je nach Wetterlage.

 

3. Der Ring of Kerry

sheep west

 

Man kann darüber streiten, welche der Halbinseln an der südwestlichen Küste Irlands die schönste ist. Aber der Ring of Kerry ist definitiv eine Reise wert: etwa 180km ist die Panoramaküstenstraße lang. Hier findet man sie, die kleinen, idyllischen Fischerorte mit den bunt angemalten Häusern, die Steinmäuerchen an den schmalen Straßen und die grasenden Schafe. Eben typisch Irland.

4. Fungie – der wohl berühmteste Einwohner Irlands

 

fungi

 

Fungie ist ein Delfin und er lebt schon seit 1983 in der Bucht von Dingle. Er ist sogar so beliebt bei den Einwohnern der Stadt, dass sie ihm zu Ehren eine Statue errichtet haben. Bei Bootstouren mit Geld-Zurück-Garantie kannst Du Fungie sehen. Bis heute weiß übrigens niemand, warum er die Bucht nicht verlässt. Es scheint ihm dort wohl einfach zu gut zu gefallen. Das Städtchen Dingle ist zudem für seine typischen Irish Pubs berühmt. Fast jeden Abend gibt es irgendwo Live-Musik.

 

5. Cliffs of Kilkee, Loop Head

loop head

 

Nur einen Katzensprung vom Flughafen Shannon entfernt befindet sich die Loop Head Halbinsel. An der Spitze der Halbinsel steht das über 300 Jahre alte Loop Head Lighthouse. Auf dessen Balkon kannst Du 23 Meter über dem Boden die Aussicht bewundern. Aber das eigentliche Highlight sind in Kilkee die Cliffs of Kilkee. Natürlich kleiner als die Cliffs of Moher – aber deshalb nicht weniger beeindruckend! Am besten schnappt Ihr Euch ein Leihrad und radelt entlang des Klippenweges.

 

6. Kapitän auf dem eigenen Hausboot

west cruising

 

Langsam durch die Gegend schippern, die Natur genießen, von Deck den perfekten Sonnenuntergang sehen und dann ein Pint im Pub…Wer wollte nicht schon immer gerne einmal Kapitän auf einem eigenen Hausboot sein? Am besten geht das auf dem Fluss Shannon -mit über 750 Kilometern Europas längste befahrbare Wasserstraße. Egal ob romantischer Pärchenurlaub oder lustiger Trip mit Freunden. Du hast noch nie ein Boot gesteuert? Macht nichts: denn das geht in Irland ohne Vorkenntnisse und vor allem ohne Führerschein.

 

7. Der Burren

 

In Irland munkelt man, dass die Karstlandschaft Burren Tolkiens ‚Herr der Ringe‘ inspirierte. Tatsächlich befindet sich inmitten der schroffen Kalksteinformationen eine Höhle namens Pol na Gollum (Gollums Loch). Ein Name, der alle Tolkien-Fans aufhorchen lässt. Schließlich ist Gollum ja eine der Schlüsselfiguren der Geschichte. Die Bewohner der Gegend haben sich übrigens dem Thema des nachhaltigen Tourismus verschrieben. So erhältst Du beim Burren Ecotourism Network Infos zu Foodtrails in der Region, Märkten, Restaurants, Unterkünften, Wanderrouten, Radlwegen uvm.

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Fiona Hilliard

Fiona Hilliard

Die Liebe für Kulturen – das ist das, was Reiseautorin Fiona Hilliard aus Dublin antreibt, Städte in Europa und darüber hinaus zu erkunden.

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