17th November 2016

Tipps für einen London Städtetrip mit der Familie

Städtetrips mit der Familie machen besonders viel Spaß, wenn es in der jeweiligen Stadt viel zu entdecken gibt und wenn diese sich familienfreundlich zeigt. London hat da eine Menge zu bieten und ist sicherlich eine der Top-Destinationen in Europa, wenn es um City-Trips geht. Gerade für Familien mit Kindern steckt London voller Überraschungen. Und auch wenn manche Leute das Gegenteil behaupten, so muss eine Stadtbesichtigung mit der Familie nicht unbedingt in Stress ausarten. Letztendlich hängt es davon ab, wie entspannt oder unentspannt man selbst an die Sache rangeht. Meine Tipps helfen Dir dabei, den London-Besuch gut vorbereitet und stressfrei anzugehen.

Tipps für einen London Städtetrip mit der Familie – Zentral wohnen

 

Ich bevorzuge bei Städtetrips zentrale Unterkünfte. Gerade wenn man nur wenig Zeit hat, ist dieser Faktor für mich von entscheidender Wichtigkeit. Durch die zentrale Lage spare ich Zeit, die ich sonst durch lange Wege verplempern würde. Gerade mit der Familie im Gepäck, ist es angenehm, wenn alles schnell und unkompliziert geht. Oftmals kommen durch zentrale Unterkünfte auch spontane Ideen für Unternehmungen, die anderenfalls vielleicht im Sande verlaufen würden, wenn man erst wieder eine lange Anfahrt dafür in Kauf nehmen muss. Sehr schön wohnst du zum Beispiel in South Bank. Dort hast Du nicht nur das London Eye, The Shard und diverse Musicals in der Nähe, sondern auch einen wunderbaren Blick auf Big Ben & Co., der direkt gegenüber liegt.

Tipps für einen London Städtetrip mit der Familie – Oyster Card

 

 


Der Einfachheit halber solltest Du Dich direkt am Anfang Deines Besuchs mit der Oyster Card eindecken. Es handelt sich dabei um ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel, das Du an den Bahnhöfen, U-Bahnstationen etc. aufladen kannst. Bei jeder Fahrt checkst Du quasi ein und am Ende wieder aus. Das System bucht daraufhin automatisch die passende Rate ab. Das ist sehr praktisch, denn manch ein London-Besucher neigt bei der Suche nach dem richtigen Ticket durchaus zur Verwirrung. Hinzu kommt, dass Du zum Beispiel in den Londoner Bussen keine Tickets mit Bargeld kaufen kannst. Ein Fuchs wer dann schon im Besitz der Oyster Card ist. Kinder unter 11 Jahren fahren übrigens in Begleitung eines Erwachsenen umsonst.

Tipps für einen London Städtetrip mit der Familie – London Pass

 


Wer in London das volle Sightseeing-Programm durchziehen möchte, der ist mit dem London Pass gut beraten. Der Preis richtet sich nach der Nutzungsdauer und beinhaltet den Eintritt zu über 60 Attraktionen. Gleichzeitig darf man mit dem Pass bei vielen Attraktionen die Fast Lane benutzen, d. h. die Anstehzeit reduziert sich erheblich.

Tipps für einen London Städtetrip mit der Familie – Sehenswertes

Was sieht man sich in London als Familie an? Eine Frage, die nicht mal eben so beantwortet werden kann und die sich in erster Linie nach den Vorlieben der einzelnen Familienmitglieder richtet. Natürlich dürfen die Klassiker nicht fehlen: Was wäre ein London-Besuch ohne Big Ben, ohne den Buckingham Palace und ohne die Tower Bridge? Genau. Es wäre einfach kein richtiger London-Besuch. Um hier nicht in Stress zu verfallen und wie wild von A nach B und zurück nach Z zu fahren, um nur ja nichts zu verpassen, empfehle ich Familien gerne eine Tour mit dem Hop On-Hop Off Bus.

 

Der deckt alles ab, während man selbst gemütlich im Oberdeck sitzt und den besten Blick auf die Stadt hat. Ganz klar, dass die Kinder mit Feuer und Flamme dabei sind und sich letztendlich auch keiner über plattgelaufene Füße beschwert. Ein weiterer Punkt, der unbedingt auf die To-Do-Liste gehört, ist eine Fahrt mit dem London Eye. Nicht nur, dass es besonders spannend ist mit dem Riesenrad in Slow Motion (so fühlt es sich jedenfalls an) in die Höhe befördert zu werden, es eröffnet sich einem zudem ein atemberaubender Ausblick auf London, der Groß und Klein gleichermaßen beeindruckt. Wir waren tagsüber im London Eye und fanden es toll, sollten wir jedoch noch einmal in den Genuss einer Fahrt kommen, würde ich diesmal eine Fahrt bei Dunkelheit wählen, um das hellerleuchtete London von oben bestaunen zu können.

 

 

 

Als Alternative dazu wäre vielleicht der The Shard-Tower zu nennen, der mit 310 Metern einst das höchste Gebäude Europas war. Auch hier kann man von einer Aussichtsplattform einen tollen Blick auf London genießen. Pures Entertainment bietet dahingegen „Ripley’s – Believe it or not“. Direkt am Piccadilly Circus befindet sich das Museum, das ein wahres Sammelsurium an Absurditäten ist. Auf sechs Stockwerken erwartet deine Familie eine Ausstellung, in der es eine Menge zu entdecken gibt. So gibt es zahlreiche Ausstellungsstücke zu bewundern, viele Stationen an denen man sich selbst interaktiv einbringen kann und ein Spiegellabyrinth, das nicht so leicht zu knacken ist, wie man es sonst vielleicht gewöhnt ist. Im Großen und Ganzen ist Ripley’s eine abendfüllende Unternehmung und bietet Erwachsenen und Kindern eine Menge zum Staunen und Auszuprobieren. Um den großen Besuchermassen zu entgehen sollte man seinen Besuch tatsächlich in die Abendstunden legen. Dann ist es nicht allzu überfüllt und es bleibt einfach viel mehr Zeit, um sich der Ausstellung zu widmen.

Sabine Niemer

Sabine Niemer

Sabine ist eine Journalistin und Reisebloggerin aus Deutschland. Wenn du mehr von ihr lesen möchtest, findest Du sie auch auf ihrem Reiseblog Gecko Footsteps.

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